Ärztliche Untersuchungen

Nackentransparenzmessung

Die Nackentransparenzmessung kann in der 12. - 14. Schwangerschaftswoche durchgeführt werden. Zu diesem Zeitpunkt sollte Ihr Kind zirka 45 bis 83 mm groß sein. Jedes Kind hat in dieser Phase der Schwangerschaft eine Flüssigkeitsansammlung im Nackenbereich, die sich mit Hilfe von Ultraschall sehr genau und für Ihr Kind völlig ungefährlich messen lässt.

Die gemessene Breite steht in engem Zusammenhang mit der Gesundheit Ihres Kindes, d.h., je breiter die Nackenfalte sich entwickelt hat, umso wahrscheinlicher könnte eine Chromosomenstörung oder eine seltene Fehlbildung (z.B. ein Herzfehler) vorliegen. Mit Hilfe eines Computerprogramms lässt sich das individuelle Risiko für einen Chromosomenfehler berechnen.

Der häufigste Chromosomenfehler ist die Trisomie 21 (Down Syndrom), eine Erkrankung, die meist mit unterschiedlich ausgeprägter geistiger Behinderung, Kleinwuchs und Fehlbildungen verschiedener Organe einhergeht. Die Trefferquote der Erkennungsrate des Down Syndroms mit einer Nackenfaltenmessung alleine beträgt ca. 75 %.

Bitte bedenken Sie: Unauffällige Ergebnisse sind keine Garantie für ein gesundes Kind. Ein sicherer Ausschluss von Erbgutschäden lassen sich nur durch ein Verfahren wie die Fruchtwasserpunktion (Amniozentese) erreichen, die allerdings risikoreicher für das Baby sind. Die Trefferquote kann in Kombination mit einer Blutabnahme verbessert werden - siehe Combined Test.


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